Fakten gegen Vorurteile
Wir möchten einigen Vorurteilen mit Fakten begegnen.

Unsere Schulungs- und Seminarangebote

Unsere Schulungen und Seminare sind für unterschiedliche Zielgruppen konzipiert und können auf Anfrage speziell und individuell an die TeilnehmerInnen angepasst werden. Wir bieten unsere Schulungsangebote vorrangig in Thüringen an. Bei Interesse: Anfragen unter 0361 21 727-13 oder hier

 

Die Themen

# Argumentationstraining gegen diskriminierende Äußerungen

# "Ich höre was, was Du nicht sagst." - Interkulturalität im beruflichen Kontext und im Ehrenamt

# Einführung Flucht und Asyl in Thüringen

# Der Hetze im Netz begegnen, aber wie?

# Argumentieren gegen rechte Hetze am Stammtisch und im Netz

 

Argumentationstraining gegen diskriminierende Äußerungen

„Das sind doch eh alles nur Wirtschaftsflüchtlinge, die sich hier ein schönes Leben machen wollen.“ Wie gehe ich mit Tatsachen widrigen Behauptungen und diskriminierenden Parolen um, wenn mein Gegenüber Argumente vielleicht gar nicht hören will? Wie entlarve ich Widersprüchlichkeiten, unlauteres Argumentieren und die eigentlichen Motive und Befindlichkeiten, die hinter diesen Parolen stehen? Warum ist eine Entgegnung so wichtig und welchen „Kniff“ gibt es, damit mir die beste Erwiderung nicht erst abends beim Schlafen gehen einfällt?

In einem Argumentationstraining bieten wir eine Auseinandersetzung mit dieser Problematik an - je nach spezifischem Kontext der Gruppe. In dem Workshop erarbeiten wir, wie sinnvolle Entgegnungen aussehen können und was hinter Parolen steht. Wir diskutieren, wann eindeutiger Widerspruch unumgänglich ist, wo eine inhaltliche Debatte Sinn machen kann und wann Grenzen des Argumentierens erreicht sind. Mit Informationen, Rollenspielen und Auswertungen zu Argumentationsstrategien werden Interessierte für die Auseinandersetzung mit rechten und rassistischen Äußerungen gestärkt.

Dauer: 1 - 2 Tage | Teilnehmer*innen: 8-15 Personen

 

"Ich höre was, was Du nicht sagst." - Interkulturalität im beruflichen Kontext und im Ehrenamt

Interkulturelle Öffnung und Interkulturelle Kompetenz sind Schlagworte, die seit vielen Jahren in der Diskussion sind. Vor dem Hintergrund der aktuellen Flucht- und Migrationsbewegungen erleben sie eine neue Aktualität. Interkulturelle Trainings für MitarbeiterInnen in verschiedenen beruflichen Kontexten werden an vielen Orten gewünscht oder gefordert.

Dabei kann Interkulturalität viel mehr beleuchten als die Frage, wie Menschen aus unterschiedlichen Ländern miteinander agieren. Jugendliche entwickeln beispielsweise auch eigene Formen der Gestaltung ihrer Lebenswelt (Stichwort Jugendkultur) und ein Miteinander benötigt eine gewisse interkulturelle Kompetenz. Oft geht es dann gar nicht so sehr um die Frage, wie ich jemanden richtig begrüße, sondern mit welcher grundsätzlichen Offenheit ich ihr oder ihm entgegentrete.

In unseren Workshops steht die Auseinandersetzung mit der eigenen kulturell-sozialen Prägung am Anfang. Gemeinsam erarbeiten wir uns ein Verständnis von Kultur und anderen Faktoren des eigenen Hintergrundes und ihren Einfluss auf zwischenmenschliche Begegnungen. Dabei geht es immer um die Frage, wann die Beachtung von Unterschieden notwendig ist, wann sie aber auch den Blick für Gemeinsamkeiten verstellt und damit manch naheliegenden Lösungsweg in weite Ferne rückt. Gleichzeitig wird ein Grundwissen über Konzepte und Dimensionen Interkultureller Kompetenz vermittelt.

Ziel des Workshops ist die Entwicklung einer selbstkritischen und flexiblen Haltung als Grundlage für die Arbeit in interkulturellen Zusammenhängen.

Dauer: 1 - 2 Tage | Teilnehmer*innen: 8-15 Personen

 

Einführung Flucht und Asyl in Thüringen

In unserem Angebot „Einführung Flucht und Asyl in Thüringen“ werden Ehrenamtliche und Multiplikator*innen, die an einer menschenrechtsorientierten Flüchtlingsunterstützung interessiert sind, geschult. Inhalte sind unter anderem eine Einführung in die Grundfragen des Asylrechts in Deutschland, der Ablauf der Asylverfahren in Thüringen und die Möglichkeiten der ehrenamtlichen Unterstützung. Gern können wir auch auf individuelle Schwerpunkte eingehen.

Dauer: 3 - 5 Stunden | Teilnehmer*innen: 8+ Personen
 

Der Hetze im Netz begegnen, aber wie?

In sozialen Netzwerken scheinen Hetze und Hass gegenüber Geflüchteten keine Grenzen gesetzt zu sein.  Wir schauen uns an, welchen Mechanismen Hetze im Netz unterliegt, wie Algorithmen, Filterblasen und Co. funktionieren und was das Argumentieren im Netz oft so schwer macht. Wir diskutieren Lösungsansätze, wie und wann Hetze im Netz widersprochen werden kann und muss. 

Dauer: 1 - 2 Tage | Teilnehmer*innen: 8-15 Personen

 

Argumentieren gegen rechte Hetze am Stammtisch und im Netz

Warum ist Entgegnung so wichtig und welchen Kniff gibt es, damit die beste Erwiderung nicht erst abends beim Schlafengehen einfällt?  Wir schauen uns an, wie mit tatsachenwidrigen Behauptungen und diskriminierenden Parolen umgegangen werden kann und wollen die Unterschiede zwischen der direkten Diskussion und der Hetze in sozialen Netzwerken verstehen.

Dauer: 1 - 3 Tage | Teilnehmer*innen: 8-15 Personen

Gefördert durch

  • Bundeszentrale für politische Bildung
  • Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
  • IG Metall